Die Zeitmaschine der Sportfreunde Rodgau landete direkt in der großen, passend dekorierten Halle der EVO Sportfabrik in einer galaktischen Hausfrauensitzung. Mitten drin: ein Saal voller guter Laune, Tanztalenten, Sängerinnen und Space-Aperol bis in die letzte Stuhlreihe. Und wie immer zeigten die "Hausfrauen" der Sportfreunde Rodgau: Fastnacht ist Handwerk, Inspiration und Herzblut.
Los gings in der ausverkauften Halle mit den Proseccos und dem Versprechen, dass dieser Moment nur einmal passiert. Unter anderem die Lieder „ALL IN aufs Leben – diesen Moment wird es nur einmal geben“ und „Der schönste Tag in meinem Leben ist immer dann, wenn wir uns sehen!“ wurden vom Rodgau Kurorchester unter der Leitung von Christian Massoth live begleitet. Das hervorragende Orchester sorgte den ganzen Abend für das besondere Flair.
Die Proseccos bestehen aus: Selina Beavers, Melanie Grimm, Moni Haase, Sabine Haase-Schnorrbusch, Uli Kronenberger, Monika Kus-Heber, Gabi Ott-Beavers, Katja Schüler, Renate Weimer, Carina Werner, Saskia Witt und Irene Zöllner, die Gruppe wird geleitet von Gabi Ott-Beavers und Katja Schüler.
Danach sprangen und tanzten sich die Jumping Chicks unter Leitung von Katharina Schnorrbusch und Rebekka Kratz zum unbekannten Planeten Rodgau.
Julia Ladwig als Marty McFly und Christina Gehrmann als Doc Brown hüpften mit ihrer Crew aus lauter Außerirdischen auf die Bühne.
Tanja Schön, Sina Koch, Emily Lehr, Luisa Basone, Anne-Kathrin Schlamann, Yvonne Massoth, Kathi Schnorrbusch, Caro Jobst, Lisa Friedrich, Rebekka Kratz tanzten und sprangen „Zurück in die Zukunft“ – und zwar so rhythmisch, dass selbst eine Fluxkompensator-Anzeige vor Neid geflackert hätte.
Als erste Rednerin des Abends erzählte Doris Oestreicher von den Strapazen des Älterwerdens - ungeschminkt, selbstironisch und herrlich komisch. Schon der morgendliche Blick in den Spiegel versaute ihr den Tag: Wollten doch die Brüste zu den Fußzehen auswandern! Brachte sie früher die Männerherzen zum Brennen, hat Sie jetzt eher mit Sodbrennen zu tun. Doch Doris weiß sich zu helfen: den Damenbart lässt sie sich von der Kosmetikerin wegmachen, mit Botox die Falten einfrieren und die 2-Kilometer-Joggingrunde beginnt sie morgens und geht mittags zurück. Da bleibt nur noch ein Wunsch fürs neue Jahr: „Oben klar bleiben und unten dicht!“ Es gab eine Menge Menschen, die sich verstanden fühlten…
Dann kamen die Black Pearls, geleitet von Stephanie Helmer, Nicole van der Meer und Jule van der Meer.
Getanzt wurde eine kleine Rock’n’Roll-Liebesgeschichte zu: Summer Nights, You’re the one that I want und Rama Lama Ding Dong. Swingende Füße, fliegende Petticoats, ein bisschen Grease, ein bisschen Rockabilly, und am Ende ganz viel Herz.
Die Tänzerinnen und Tänzer: Melina Barral, Luisa Barral, Sinja-Malou Paul, Kim Wildner, Björn Halbroth, Lilly Heber, Mia Baier, Emma Friedrich.
Nach kurzer Umbaupause tauchten die Söhne Rodgaus auf: Emil Rauch, Luke Engelmohr, Max Engelmohr, Till Eser, Daniel Krause, Marius Schlaich.
Sie erzählten von Till's Umzug von der Döneria Offenbach in die Schickeria München. Seine Kumpels schleppten alle Kartons, sogar gefüllte Kühlschränke mit Bier, Sekt und Aperol. Als sie aus Hunger die Zutaten für Fischweck fanden, weckte das bei Emil Erinnerungen an alte Liebschaften. Des Wandern in den Bergen wegens ist Till allerdings nicht nach München gezogen, denn die Wanderschuhe wählte er nur nach Design und leider zwei Nummern zu klein aus. Wann sie wohl wieder alle zusammen sein werden? Natürlich an Fastnacht: „Ich bin ne Fastnachtsmaus – ich geh nicht ohne Pännsche nach Haus!“
Als nächstes betraten Anja Roth und Jutta Podroschko die Bühne. Jutta war versehentlich in die Zeitmaschine gefallen und als „KI“ wieder herausgekommen. Sinnvolle Gespräche konnte man da nicht mehr mit ihr führen. Anjas Schrulligkeit und Schokolade machten Jutta zeitweise wieder normal. Doch auch da zieht sie Anja auf: Der Unterschied zwischen ihr und einem Nilpferd? „Das eine hat einen großen Hintern und ein großes Maul und das andere lebt im Wasser.“ Auch brauche sie keinen Hautarzt, „denn schuppige Haut ist bei Drachen normal.“ Als Anja am Ende brüllte: „Mensch KI, fahr doch zur Hölle!“ antwortete Jutta nur sachlich: „Die Route nach Dudenhofen wird berechnet.“
Unter der Leitung von Inga Kern und Nina Seum tanzte die Piratengarde zu einem ABBA-Medley, mit Spagat, geworfenen Beinen und atemberaubenden Hebefiguren.
Die Tänzerinnen: Sophie Javorik, Lola Emge, Inga Kern, Nina Seum, Lea Javorik, Dinah Walker, Lilly Esslinger, Wiebke Wolff, Jana Mingo, Jana Mittelbach, Ronja Vidakovic, Lys Kroneberger und Julia Bauer.
Bei der großen Prosecco Show verwandelte sich die Bühne in eine Kneipe mit Livemusik. Unter der Leitung von Gabi Ott-Beavers und Katja Schüler spielte sich ein kleines Alltagsdrama ab, wie es nur in Rodgau passieren kann: Eine Kellnerin, fleißig und verzweifelt zugleich, versucht die Getränkewünsche ihrer Gäste zu erfüllen, doch das Publikum erkannte sofort, dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde. „Ich würd des nehmen, was ihr auch nehmt“, war da noch eine der harmloseren Antworten. Auch eine Hochbegabte war unter den Gästen, die ihr Abitur bereits zur Geburt bestanden hatte und nun jede Bestellung, jeden Vorschlag und jede Entscheidung mit übermenschlicher Kompetenz kommentierte. Doch davon ließ sich die Kellnerin nicht die Laune verderben. Ihr Geheimrezept: Livemusik. Und diese Livemusik kam nicht leise, sondern mit voller Seele von den Proseccos selbst.
Renate Weimer und Saskia Witt sangen mit „Immer wieder sonntags“ in bester Tradition der deutschen Unterhaltung, und plötzlich fühlte sich der Saal für einen Moment an wie früher - als Fernsehen noch Programm hatte und Sonntage noch rochen wie Schweinebraten, Gartengras und Cervelatwurst. Uli Kronberger betrat die Bühne als Barbie Girl und irgendwo tauchte auch ihr Ken auf - ein Ken, der vielleicht nicht im Plastikhaus wohnte, aber dafür in der Sportfabrik alle Herzen gewann.
Monika Kus-Heber ließ mit „1000 Träume“ die Luft warm werden, als hätte man ein paar rosarote Glühbirnen angeknipst. Irene Zöllner brachte mit „Aperol Aperol Spritz“ den Saal zum Schmunzeln und ließ mehr als eine stimmbandgeprüfte Fastnachterin an den Sommer denken. Katja Schüler brachte mit „Alles aus Liebe“ richtig viel Power und Energie auf die Bühne. Gemeinsam mit dem Publikum sang sie sich ihre Seele leidenschaftlich aus dem Leib. Melanie Grimm brachte mit „Polka Polka“ nicht nur Stimme, sondern auch Beine ins Spiel und zeigte der Welt, dass man Tanzmoves nicht erklären muss — man muss sie einfach tun.
Als Selina Beavers schließlich „One Moment in Time“ sang, begann der Saal zu leuchten: Hunderte Handytaschenlampen wurden gehoben. Als schillernde Whitney Houston brachte sie tiefe Emotion auf die Bühne. Als sie fertig war, erhob sich der Saal begeistert zu Standing Ovations. Zum Abschluss setzte Saskia Witt mit ihrem Gute-Laune-Lied noch einmal einen fröhlichen Tupfer obendrauf und forderte: „Hast du gute Laune, sag jetzt Helau!“ - und die Hausfrauen antworteten so laut, dass die Halle für einen Moment vibrierte.
Die zahlreichen Musikeinspielungen, Mikrofon- und Szenenwechsel stellten die Ton- und Lichttechnik auf eine harte Probe. Das wurde jedoch von Jochen Brune und Michael Döbert souverän gemeistert. Passende Unterstützung von hinter der Bühne gab es von Michael Weimer, Harald Werner, Jens Helmer und Thorsten Picard.
Nach diesem Feuerwerk der Stimmen wurde es eleganter, aber nicht leiser: Das Department of Dance, geleitet von Nicole Meusel, glitt zu Firefighter und Azizam von Ed Sheeran über die Bühne. Es war ein Tanz, der die Hände sanft führte und die Herzen mitnahm: elegant, fließend, präzise.
Die Guggemusik unter der Leitung von Silke Seum zeigte, wie schön auch etwas Unperfektes sein kann. Mit Sweet Caroline, Engel, und ein Medley aus Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann von Nena und Sternenhimmel von Markus brachten sie die Halle in Feierstimmung. Musikalisch wird die Gruppe von Marius, Moritz und Markus Schlaich unterstützt.
Mit den Scheene Bube der SG Hainhausen kam Bewegung, Witz und Athletik auf die Bühne, wie man es sich immer wünscht, aber selten so schön bekommt. Unter der Leitung von Jessica Schön tanzten sie sich durch ägyptische Bilder, schwitzen bei Liegestützen, stapelten sich zu einer perfekten Pyramide, schlugen Räder und holten das Publikum dann in die Moderne zurück, indem sie „Schüttel Deinen Speck“ zum Motto erklärten. Es war einer dieser Auftritte, bei denen man merkt: Hier ist nicht nur Tanz, hier ist Selbstironie, Fitness, Timing und Humor vereint.
Die Samstagsgäste hatten den Vorteil, zusätzlich den Auftritt von Taktlos genießen zu dürfen. Die Truppe zeigte, wie charmant männliche Monster sein können: wild, witzig, tänzerisch absolut auf den Punkt und mit spürbarem Teamgeist. Unter der Leitung von Liesa Podroschko, Jutta Podroschko, Lena Lilla tanzten Andre Bott, Steven Hebeisen, Alex Scherer, Fabian di Paolo, Luzi Vogel, Jannik Grimm, Max David, Florian Sahm, Moritz Blume, Max Gawrillow, Tim Koser, Lukas Sous, Valentin Hahn, Erik Stenger und Simon Koser
Johannes Schüler trat auf die Bühne als in die Jahre gekommene Kneipenfrau, deren Männergeschichten mindestens so zahlreich wie lehrreich waren. Ihr erster Mann sagte: „Du siehst aber fruchtig aus - das liegt bestimmt an der Orangenhaut.“ Den Mann, den sie aktuell date, sei zwar ein Gentleman, er habe aber „ein Gesicht fürs Radio.“ Auch ihr Kneipengast Philipp Jansen hatte nichts Gutes über die Männer zu berichten: „Als Gott die Erde erschuf sagte er, den perfekten Mann findet man an jeder Ecke - und dann machte er die Erde rund.“
Zum Schluss tanzte Konterschwung unter der Leitung von Steffi Helmer und Nina Seum auf Leuchtturm von Nena und Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Es war gekonnter Gardetanz mit Herz, Tempo, fliegenden Hebefiguren und einer Leichtigkeit, wie man sie sonst nur sieht, wenn jemand etwas richtig gut kann und trotzdem Spaß daran hat. Mit dabei: Leon Schors, Neil Eberle, Lars Jonas Füssel, Leon Brehler, Ben Täubner,
Max Engelmohr, Nico Döner und Louis Winter
Zum Finale stimmten die Proseccos „Das letzte Lied“ an. Alle Hausfrauen rutschten gemeinsam in diesen Moment, in dem man spürt: Jetzt ist es wirklich vorbei — und man hätte gern noch ein bisschen mehr.
Doch es musste keiner gehen. Bei der After-Sitzungs-Party bis tief in die Nacht wurde getanzt und gefeiert. Passende Musik wurde von Frank Hochhaus, Michael Döbert, Nina Seum und anwesenden Gästen aufgelegt. Verantwortliche für die Hausfrauensitzungen insgesamt sind Selina Beavers, Moni Haas, Gabi Ott-Beavers, Katja Schüler und Carina Werner.
Allen Helfern unserer Sitzungen und den tollen Teams gilt ein herzliches Dankeschön und der Respekt, wie harmonisch und professionell alles ablief:
- die Spelunken-Crew: Gerlinde Rücker-Lindner, Doris Oestreicher und Crew
- der Bauausschuss: Thomas Goerke und Team
- das Deko-Team: Anja Jackl, Nicole van der Meer und Team
- die Ton-, Licht- und Bühnentechnik: Jochen Brune und Team
- die Maske: Alex Löw und Team
- all die vielen Helfer, beim Auf- und Abbau, beim Thekendienst, beim Service, bis hin zum Spüldienst
Vielen Dank auch an unseren Fotografen Klaus Wehrle, dessen Fotos Ihr hier und weitere in unserer Bildergalerie bewundern könnt und an Lisa Löw und Frank Hochhaus für diesen Pressetext.




























